Haben Sie es gewusst?
Rund 20% der Bürger unseres Landes erkranken im Laufe ihres Lebens an einer Angststörung. Damit sind Angsterkrankungen eine der häufigsten seeli- schen Störungen unserer Zeit. Es kann jeden jederzeit treffen, denn latente Ängste und Panikanfälle nehmen keinerlei Rücksicht auf das soziale Umfeld, auf Tageszeiten, auf das Geschlecht oder das Alter der oder des Betroffenen.

Dabei können die Gründe vielfältig sein: Der Besuch eines Kaufhauses beim Schlussverkauf, das Über- queren eines großen Platzes, im Flugzeug sitzen, alleine am Strand spazieren gehen, der Anblick von Spinnen, der Geruch von Schokoladentorte, das Lachen eines Clowns, die Tränen eines Kindes, der Kontakt mit bestimmten Personen… Für die menschliche Psyche gibt es bei den so genannten
spezifischen Phobien nur wenige Grenzen.
Manchmal ist auch gar kein besonderer Anlass notwendig: Ein latentes Gefühl zu versagen, die Angst um die eigene (finanzielle) Existenz, die Befürchtung eine schwere Krankheit zu bekommen oder einen geliebten Menschen zu verlieren… Diese und viele weitere nicht unbedingt direkt spezifizierbare Sorgen und Nöte manifestieren sich als so genannte
generalisierte Angststörung in Form permanenter Besorgnis und Anspannung.

Besonders tückisch sind auch die so genannten
Panikstörungen. Wie aus dem Nichts kommt die Angst, häufig verbunden mit einer Vielzahl körper- licher Symptome wie Herzrasen, Schwitzen, Atem- not, Zittern und vielem mehr. Für die Betroffenen ist eine solche Panik oftmals ein dramatischer und lebensbedrohlich erscheinender "Höllentrip", eine meist sehr grausame und ungewollte Reise in die archaischen Abgründe unseres Selbst.
Die Folgen aller Angststörungen sind häufig ein immer stärkeres Vermeidungs-, Rückzugs- und Sicherheitsverhalten, welches den Alltag immer schwerer werden lässt, zu steigender Erwartungsangst in Form einer "Angst vor der Angst" führen kann und Gefühle von Minderwertigkeit, Einsamkeit, Hilf- und Hoffnungslosigkeit aufkommen lässt. Das Verhalten und die Reaktionen der Betroffenen sind für Außenstehende unerklärlich und erscheinen diesen manchmal sogar absurd.
Fühlen Sie sich betroffen? Dann gehen Sie in die Offensive!
Rufen Sie mich einfach an, ich informiere Sie gerne unverbindlich und ausführ- lich über die Möglichkeiten einer angstspezifischen Verhaltenstherapie.